Jag vill veta mer!

Leben wir digital noch immer in der Vergangenheit?

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Gedanken zum Digitaltag 2026

Digitalisierung Kita

Die Digitalisierung ist im Jahr 2026 nun längst kein Fremdwort mehr und doch hat sie sich in unseren täglichen Arbeitsabläufen noch nicht vollständig verankert.

Denn die Digitaltag-Studie 2026 zeigt deutlich: Viele Menschen fühlen sich im Umgang mit digitalen Technologien weiterhin unsicher. Im Durchschnitt bewerten die Deutschen ihre eigenen Digitalkompetenzen mit der Schulnote 2,6 (“befriedigend”), während mehr als ein Drittel noch immer Hemmungen hat, digitale Angebote tatsächlich zu nutzen. 

Und obwohl die Digitalisierung von ganzen 83 Prozent der Deutschen als Chance gesehen wird, fühlt sich mehr als die Hälfte von der Geschwindigkeit der Entwicklungen überfordert.

 

Woran liegt das? Ist das Problem wirklich die Technologie, oder fehlt uns manchmal die Orientierung im Umgang mit ihr?

54 Prozent der Befragten sagen, dass sich digitale Technologien schneller weiterentwickeln, als sie selbst die nötigen Fähigkeiten aufbauen können. Dazu kommt eine wachsende Auswahl an Tools, Plattformen und Anwendungen, die die Orientierung zunehmend erschwert. Und diese Spannung erleben wir nicht nur im Privaten, sondern ganz konkret auch in Kitas.

Digitaltag 2026

Denn Digitalisierung ist auch hier längst Realität. Digitale Dokumentation, Elternkommunikation, Qualitätsmanagement oder der Einsatz von KI sind keine Zukunftsthemen mehr. Sie sind Teil des pädagogischen Alltags geworden. Und genau deshalb stellen sich viele Fachkräfte ähnliche Fragen:

Welche digitalen Lösungen helfen mir als Pädagogische Fachkraft – als Kitaleitung – als Träger wirklich im Alltag?
Was passt zu meiner Einrichtung und meinem Team?
Wo unterstützt Technologie meine Arbeit und wo wird sie zur zusätzlichen Belastung?
Kurz: Wie viel Digitalisierung ist eigentlich sinnvoll?

 

Digitalisierung braucht eine menschliche Perspektive

Bei all den Diskussionen über neue Technologien gerät eine Sache manchmal in den Hintergrund: Technologie allein löst keine Probleme.

Ein digitales Tool ist immer nur so hilfreich wie die Menschen, die damit arbeiten. Deshalb glauben wir nicht an Digitalisierung als Selbstzweck. Und wir glauben auch nicht daran, dass jede neue Entwicklung automatisch einen Mehrwert schafft. Digitalisierung sollte Menschen unterstützen. Nicht umgekehrt.

Gerade in Kitas geht es um Beziehungen, Beobachtungen, Gespräche und pädagogische Entscheidungen. Es geht darum, jedes Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen und Lernerfolgen in den Mittelpunkt zu stellen. 

Um Dinge also, die sich nicht automatisieren lassen. Die wichtigste Ressource in einer Kita bleibt der Mensch, bleiben die pädagogischen Fachkräfte.

 

Digitalisierung in der frühkindlichen Bildung

Was wir aus Skandinavien gelernt haben

Als Unternehmen mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im skandinavischen Bildungsbereich erleben wir seit vielen Jahren, wie Digitalisierung erfolgreich in pädagogische Arbeit integriert werden kann. Was vor 20 Jahren bei uns in Deutschland noch Zukunftsmusik war, wurde im Norden bereits in die Tat umgesetzt. 

Der entscheidende Unterschied ist dabei nicht die Technologie. Es ist die Haltung.

Digitale Lösungen werden in Skandinavien nicht eingeführt, einfach weil sie modern sind. Sondern weil sie Fachkräfte entlasten, Zusammenarbeit erleichtern und Qualität unterstützen. Technologie dient der Pädagogik und nicht umgekehrt. Diese Perspektive prägt auch unsere Arbeit bei Unikum.

 

„Die professionelle Arbeit, das Feingefühl und die Kompetenz, mit der tagtäglich in der frühen Bildung gearbeitet wird – genau das müssen wir sichtbar machen. Und zwar nicht mit jahrelanger Verzögerung, sondern in Echtzeit. Effekte sehen, wenn sie passieren.“

Sabine Hagen, Unikum

Digitaltag 2026

Der Digitaltag macht deutlich, wie wichtig digitale Kompetenzen für unsere Gesellschaft geworden sind. Für uns bedeutet digitale Kompetenz aber mehr als die Fähigkeit, neue Technologien zu bedienen. Es bedeutet auch, bewusst entscheiden zu können, welche Technologien sinnvoll sind und welche nicht. Es bedeutet, 

Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst digital zu sein. Sondern darum, die richtigen Werkzeuge für die richtigen Aufgaben zu nutzen. Und dabei nie aus dem Blick zu verlieren, worum es in der frühkindlichen Bildung eigentlich geht: um Menschen. Und besonders: um die Kinder. 

Austausch statt Feature-Wahn

Dass genau diese Fragen viele Fachkräfte bewegen, haben wir auch in unserem digitalen Workshop „Digitale Kita: Mythos oder Wahrheit?“ erlebt. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie Digitalisierung im Kita-Alltag wirklich funktionieren kann – jenseits von komplizierten Funktionen und theoretischen Konzepten. Der große Zuspruch und die vielen spannenden Diskussionen haben uns gezeigt: Es braucht Räume für Austausch, auch über die eigene Einrichtung oder den eigenen Träger hinaus. Deshalb werden wir das Format am 17. Juli um 9 Uhr fortführen und freuen uns schon jetzt auf den nächsten gemeinsamen Austausch.

Hier geht’s zur Anmeldung!

Breakout Session Nico

Seid ihr bereit für die Qualitätsentwicklung der Zukunft?

Bucht jetzt einen unverbindlichen Demotermin um Unikum live zu erleben, oder meldet euch für unser nächstes Webinar zum Thema „Kitaqualität auf einen Blick: Wie Träger mit Unikum ihre Einrichtungen gezielt weiterentwickeln“ an.

Lasst uns gemeinsam die professionelle Arbeit in der Kita sichtbar machen!